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Ich hätte da mal eine knifflige Frage…

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Fragen stellen ist so ziemlich die allerliebste Freizeitbeschäftigung aller Kinder, und irgendwie kam doch da bei uns kürzlich die Frage auf, wie groß denn eigentlich die Dinos wirklich waren. Wie kann man sich riesengroß denn bestmöglich vorstellen? So kam zu unserer doch schon sehr beeindruckenden Dinobuchsammlung noch ein weiteres Werk hinzu: Wie groß waren die Dinosaurier? von Anna Milbourne. (Werbung, da Nennung, unbezahlt)

Hier geht Pipp, der neugierige Pinguin eben genau dieser Frage nach und versucht, bei seiner Zeitreise zu den Dinos eine Antwort zu finden. Er begegnet vielen kleinen und mittelgroßen Dinosauriern mit unterschiedlich großen scharfen Zähnen, bevor er schließlich auf den größten Dino trifft: den Sauropoden Amphicoelias fragillimus.

Als er wieder zu Hause bei seiner Mama am Tisch sitzt, beschließt er, dass er auch so groß werden möchte wie die Sauropoden, denen er auf seiner Reise begegnete.

Wunderbar illustriert von Serena Riglietti gibt das feine Buch kleinen Dinofans einen Überblick über verschiedene Arten der Saurier und ermöglicht den Größenvergleich mit Objekten und Tieren, die den meisten Kindern aus ihrem Alltag vertraut sind.

Das schön in einem Umschlag im Buchdeckel verpackte Riesenposter (ja, es verdient den Namen tatsächlich!) ist eine tolle Beigabe und wird gerne betrachtet. Darauf lässt sich nochmal nachlesen, daß einige Dinos, wie zum Beispiel der Stegosaurus, in etwa so lang waren wie ein Bus, andere groß wie ein mehrstöckiges Haus und über 60 Meter lang! Aber auch der kleinste Dino hat einen Platz auf dem coolen Poster gefunden: der Fruitadens, der inetwa so gross war wie eine Katze. Und Pipp und seine Pinguinmama sind natürlich auch darauf zu entdecken!

Das Buch ist in der von Jutta Vogt übersetzten deutschen Fassung 2014 bei Usborne Publishing erschienen (ISBN 978-1-78232-119-4), die englische Originalfassung bereits 2011 unter dem Titel How Big Was A Dinosaur?

Dino-Lehrpfad, KL

Dino-Lehrpfad, KL © KPerez

Zusätzlich zu dieser theoretischen Größeneinschätzung machten wir uns dann doch noch auf den Weg in die Pfalz, um uns von den Dinos mal einen dreidimensionalen Eindruck zu verschaffen. In Kaiserslautern gibt es auf dem Gartenschaugelände einen herrlichen Dinolehrpfad (Werbung, da Nennung, unbezahlt), und ganz ehrlich: den muss man gesehen haben! Wir hatten riesigen Spaß beim Betrachten der vielen Dinonachbildungen (und auch bei den Mammuts), haben eine ganze Menge tolle Dinoabenteuer erlebt, und viele Antworten auf Dinofragen bekommen. Hervorzuheben sind auch die vielen verschiedenen Spielplätze für unterschiedliche Alterstufen, die sich über das Gelände erstrecken und richtig viel Freude machen! Der genial gestaltete Mühlepark mit dem wunderschönen Gelände des Kaiserbergpfads ist für Familien ein absolutes Highlight in Kaiserslautern, und wir kommen mit unseren Dinofans ganz bestimmt bald wieder! Ein tolles Erlebnis!

Einen guten Start in die Woche und bis bald! ❤